Details

Ort

Stadl Bildein (=WeinKulturHaus)
Hauptstraße 113
Bildein

Datum und Beginn

Freitag, 21. Mai 2004

Beginn: 20:00 Uhr

Eintrittspreise

VVK: € 6,-
AK: € 8,-

Freitag, 21. Mai 2004

Mojo Blues Band und Bottle-Up and Go!

Blues-Night

Österreichs beste Blues-Bands erobern den Pinkaboden!
Ein Blues-Special im traumhaften Ambiente des neuen WeinKulturHauses. Gewissermaßen ein emotionaler Ausflugs- und Erholungsraum für Fließband-Pop-Geschädigte... mit der Mojo Blues Band und Bottle Up & Go!


Mojo Blues Band

Die Band um den Gründer Erik Trauner verkörpert eine höchst regsame Interessensgemeinschaft, und präsentiert sich als spielfreudiger Brauchtumsverein mit wechselnder Mitgliedschaft, der eine exotische Sprache wie die des Blues allmählich zu der seinen gemacht hat. Gleichermaßen zur Muttersprache aus zweiter Hand mit allen Ablegern und Dialekten. Den traditionellen Chicaco Blues gleichermaßen wie swingenden R&B und rollende Boogies. Aber auch die Musik aus Louisiana hatte es den Mojos seit jeher angetan und mit der von der Zydeco Musik geprägten Nummer "Rosa Lee" gelang es ihnen sogar 1988 die Hitparaden zu erobern. 1977 gegründet, konnte diese "in Europa in ihrem Genre konkurrenzlose Formation" - so der Betreiber des Wiener Jazzlands, Axel Melhardt - nunmehr über ein Dutzend Tonträger einspielen und die nahezu beispiellose Referenzliste an Kooperationen mit zahllosen internationalen Größen liest sich wie eine Who's Who der traditionellen Bluesszene. Die Mojo Blues Band gastierte auf fast allen einschlägigen Festivals und Konzertbühnen im In- und Ausland und trotz der stolzen Erfolgsbilanz ist nicht zuletzt auch auf Grund der kompletten Neubesetzung (seit Anfang 2002) keinesfalls mit einem Ausglühen des inneren Feuers zu rechnen.

Innerhalb der Band hat der in der Bluesmusik so wichtige Frage-Antwort-Dialog gegenüber dem Endlos-Solieren eines Einzelnen stets die Priorität. Ein Konzert mit der Mojo Blues Band gestaltet sich immer als dynamisches, spannendes Wechselbad der Gefühle wobei mit launigen Ansagen auch für die nötige Portion Humor gesorgt ist. Spontanität und das Einbeziehen des Publikums sorgen immer für Abwechslung und Spannung. Gewissermaßen ein emotionaler Ausflugs- und Erholungsraum für Fließband-Pop-Geschädigte.

Blues ist nicht nur als Musikform, sondern vor allem auch als Ausdruck einer gewissen Lebenseinstellung zu verstehen. "Es geht darum", so Erik Trauner, "eine eigene Handschrift zu entwickeln. Da ist kein Platz für Schmähs; beim Blues muss das Leben aus dir sprechen. Wer nichts erlebt hat, der kann auch nichts erzählen. Mit uns Bluesmusikern ist es wie mit dem Wein: Je älter wir werden, desto besser werden wir!"

Bottle Up & Go!

Innerhalb kurzer Zeit entwickelten die Bottles jenen unverwechselbaren Sound, der ihnen zahlreiche Support-Gigs für Stars wie Luther Allison, Alvin Lee, Canned Heat, Eric Burdon (um nur einige zu nennen) einbrachte:
Raue Stimem, raue Gitarre, ein solides Fundament aus Bass und Schlagzeug, kombiniert mit eigenständigen Interpretationen von Bluesklassikern und Originaltiteln ließ die Szene aufhorchen.

Die Bottles tourten durch die Wiener Clubs, erspielten sich ein Stammpublikum, traten auf Bikertreffen und mehrfach am größten europäischen Musikfestival, dem Wiener Donauinslfest, auf.

Das renommierte Jazz Fest Wien buchte Bottle Up & Go! schließlich für einen Abend mit Duke Robillard.
Schon zuvor hatte die Band in Prag und Pilsen Auslandserfahrung gesammelt.
Weitere Höhepunkte waren der Auftritt als Anheizer für John Mayall's Bluesbreakers 1998 und 1999 die Veröffentlichung des ersten Albums "Baby's Back In Town" beim renommierten Blueslabel Wolf Records, der die TV-Live-Übertragung eines Konzertes in Oberwart folgte.

Seit 2001 touren die Bottles jährlich erfolgreich in Nordeuropa.
Im Frühjahr 2002 entstand die zweite CD "Storyteller" (Phoebus/Ambra/BMG).
Die offizielle "Storyteller Launch Party" wurde zum Treffen der europäischen Bluesszene - mit Al Cook und Erik Trauner, der mit der Band jammte - auch "Eurobluesman" Hans Theessnik genoss den Abend.
Bottle Up & Go! traten beim "Living Blues Festival" in Wien auf und eröffneten für Chris Farlowe anlässlich seines Geburtstagskonzertes 2002.
"Storyteller" wurde nicht nur von der Fachpresse positiv aufgenommen, sondern war auch Anlass für eine Sendung über die Band im ORF Radio, die zu einer ebenfalls vom ORF gesendeten Konzertaufzeichnung im Jänner 2004 führte.